Auf dass die Altstadt nicht “belebt” werden muss, sondern wirklich leben kann – mit echten Einwohnerinnen aller Altersgruppen!

 

Eine gute Positionierung der Altstadt als Wohnraum ermöglicht es Liegenschaftsverantwortlichen, sich weiterhin für das Wohnen und das Kleingewerbe in der Altstadt von Solothurn einzusetzen. Das ist nötig und fair:

  • Altstadthäuser sind auch Wohnhäuser, sie sind als solche konzipiert und gebaut.
  • Von vier Geschossen einer Altstadtliegenschaft sind meist drei dem Wohnen zugeschlagen.
  • Das Wohnen in der Altstadt sorgt für Stabilität, es ist Chance und zentraler Faktor im neu zu findenden Gleichgewicht.
  • Das Wohnen in der Altstadt vermag in der Regel die historische Bausubstanz zu tragen und bietet mit den Bewohnenden zusätzlich eine wichtige Kundengruppe für den Detailhandel und die Gastronomie in der Altstadt.
  • Altstadtwohnhäuser leisten in Zeiten enormer Zersiedelung einen Beitrag zum verdichteten Wohnen.
  • Altstadtwohnhäuser bieten durch ihre kulturhistorische Bedeutung ein einzigartiges Wohnerlebnis.
  • Viele  Altstadtwohnhäuser werden von ihren Eigentümerinnen mit viel- und sehr hohem Aufwand erhalten, unterhalten, renoviert, saniert und als Altstadtwohnraum weiter entwickelt.

Vergleiche: Schlussbericht über die Forschungstätigkeit Netzwerk-Altstadt

 

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Für einen ausgewogenen Unterhalt der Liegenschaften und eine intakte Altstadt darf nicht ein Teil auf Kosten des andern “belebt” werden müssen. Damit kleine Betriebe wieder vermehrt eine Chance haben braucht es die Wohnnutzung und damit entsprechend gute Wohnbedingungen.

Ein wohnliches Zentrum steht für eine funktionierende Nutzung der Altstadtliegenschaften als Wohn- und Geschäftshäuser. Auch in Solothurn. Das Miteinander von Läden, Restaurants und Wohnraum macht den Charme und die Attraktivität einer Altstadt aus.

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Als Familie, deren Vorfahren bereits vor rund 100 Jahren als Uhrmacher in der Solothurner Altstadt wohnten, machen wir seit circa 35 Jahren auf den Erhalt der Altstadt als Wohnraum aufmerksam. Herzlichen Dank all jenen, die uns dabei wohl gesinnt waren und die Idee weiter unterstützen:

Sollen Altstadtliegenschaften weiterhin und wieder vermehrt als “Wohnraum für alle” genutzt werden – für Familien genauso wie für ältere Menschen? Sollen “Lädeli”, Kleinbetriebe und kleine Familienbetriebe wieder vermehrt eine Chance haben, in der Altstadt zu bestehen? Wir finden ja. Und gerade im Zeitalter der Zersiedelung unbedingt!  Sie auch?

Dann helfen Sie mit, dass die Altstadt nicht «belebt» werden muss, sondern wirklich leben kann; mit echten Einwohnern aus allen Altersgruppen;

 

 

Bewohnen sie die Altstadt von Solothurn und

  • geben sie Menschen, die sich einzeln oder als Familie direkt für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Altstadthäusern als Wohnraum einsetzen vermehrt eine Chance;
  • stärken sie das Bewusstsein für die Einzigartigkeit der Altstadtwohnungen: Jede einzelne Altstadtliegenschaft hat ihre Geschichte. Als Bewohner und/oder Besitzerin sind sie Teil dieser und tragenpersönlich eine besondere Verantwortung.
  • Interessieren sie sich fürs neue  Altstadtwohnen.
  • Setzen sie sich im Rahmen der Ortsplanung Solothurn für das Wohnen in der Altstadt von Solothurn ein: www.ortsplanung-solothurn.ch

 

Es braucht

Lukas Rüefli

 

Vergleiche: Netzwerk-Altstadt.ch

und:

Schlussbericht über die Forschungstätigkeit Netzwerk-Altstadt